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Ottonische Baukunst

 
     
  dt. Baukunst der 2.H. 10. Jh. unter der gestärkten Kaisermacht u. Reichsgewalt der Ottonen, die eine Erneuerung des röm. Kaiserreiches im Bündnis von Staatsmacht u. Kirche anstrebten. Hauptphase expansiver feudaler Landnahme mit baul. Errichtung von Stützpunkten der Zentralgewalt in Form von Domburgen u. Siedlungsgründungen im Kerngebiet zwischen Westfalen u. Sachsen. Dominierende Sakralkunst charakterisiert durch Säulenbasilika (Basilika), Stützenwechsel, ausgeschiedene Vierung, Doppelchörigkeit, Westwerke, Vierturmanlagen, Trapez- u. Pilzkapitelle, Verwendung von Spo-lien u. Einflüsse der byzantin. Baukunst. Hauptbeispiele u.a.: St. Michael in Hildesheim (1010-33), St. Panta-leon in Köln (um 980), Abdinghofkirche in Paderborn (1017), Dom in Magdeburg (Gründungsbau 955), Stiftskirche in Gernrode (um 990), Dom in Mainz (955-1009).  
 

 

 

 
 
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