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Baumeisterfamilie der Renaissance, urspr. eingewandert von Italien nach Schlesien, von dort umgesiedelt nach Mecklenburg-Vorpommern u. Schweden. Bedeutendste Vertreter: 1. Jakob Parr (I), tätig E. 15.-A. 16. Jh. nach Einwanderung aus Italien in Schlesien. 2. Franz Parr (gest. 1580), Bruder von Johann Baptist u. Domeni-cus Parr. Baumeister in Schlesien, Brieg (1547-54), Güstrow (1558-67), Bützow (1562), Rostock (1566), in Schwerin als Herzogl.-Mecklenburg. Baumeister (1571/72) u. in Schweden als Hofbaumeister (1572-80). 3. Johann Baptist Parr, bis 1558 tätig in Schlesien, 1558-71 Herzogl.-Mecklenburg. Baumeister in Schwerin, 1572-78 Festungsbaumeister in Schweden u. Finnland. 4. Jakob Parr (II), um 1558 tätig als Baumeister in Güstrow, um 1566 als Festungsbaumeister in Rostock. 5. Christoph Parr, Steinmetz, Stukkateur u. Herzogl.-Mecklenburg. Baumeister vor allem in Schwerin (1558, 1563-72), Güstrow (1560-68) u. Schweden (1573/74). 6. Domenicus Parr (gest. 1602). Baumeister u. Festungsingenieur in Mecklenburg-Vorpommern, ab 1572 Baumeister in Schweden. Der Gesamtumfang der Bautätigkeit der einzelnen Familienmitglieder ist bisher nicht erschlossen, verwandte Stilgepflogenheiten offenbaren sich an den Schloßbauten in Brieg, Schwerin u. Güstrow. |
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