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[gr.], massiver turmartiger Baukörper mit rechteckigem Grundriß u. abgeschrägten Seitenwänden. Meist in paarweiser Anordnung zur Flankierung von Portalen, speziell von Tempeleingängen des Mittleren Reiches in Ägypten (z. B. Amuntempel in Karnak, um 1190 v. u. Z.; Horus-Tempel in Edfu, um 300 v. u. Z.). Architekton. Anlehnungen im Spätbarock, Klassizismus u. im 19. Jh. als Brückenportale sowie Pfeiler für Tragwerke von Hängebrük-ken, im 20. Jh. als Träger von Feuer- u. Opferschalen bei Sport- u. Gedenkstätten, Friedhofsarchitekturen u. dgl. |
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