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höf., elegant verfeinerter Dekorationsstil der Ausgangsphase des Barock (etwa 1720-70). Ableitung der dt. Bezeichnung von der charakterist. Ornamentform der Rocaille. Von der Innenraumgestaltung u. dem Kunsthandwerk auch auf komplizierte Raumdurchdringungen u. die Außenarchitektur übertragen. Übergänge zum Klassizismus werden als Zopfstil bezeichnet. In Frankreich auch Bestandteil des Regence-Stils, Louis-quinze-Stils u. Louis-seize-Stils. Hauptwerke in Deutschland: Schloß Amalienburg im Nymphenburger Park bei München (1734-39), Schloß Sanssouci in Potsdam (1745), Wallfahrtskirche in Wies/ Oberbayern (1746-54). |
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