Kunstlexikon Architekturlexikon  
Suche :        
   A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z   #   

 

 
 

Romanik

 
     
  frühmittelalterl. feudalist. Architekturperiode (um 1000-1250), entstanden z. Z. der otton. Kaiser in Deutschland mit ebenso reicher Entwicklung in Frankreich u. Oberitalien. Elemente, wie Rundbögen, Pfeiler- u. Gewölbeformen, weisen auf verwandte Beziehungen zur röm. Baukunst. Hauptkennzeichen: Addition einzeln durchgebildeter Baukörper aus geo-metr. Grundformen (Würfel, Pyramide, Kugel, Kegel) u. klare rhythm. Gliederung der Gesamtanlage, insbesondere im vorherrschenden Sakralbau schweres, massives Mauerwerk. Kirchengrundrisse im quadrat. Schematismus (Gebundenes System), z. T. mit ausgeschiedener Vierung, runden Apsiden, Staffelchören, Kapellenkränzen, oft Doppelchoranlagen mit Krypten. Ab etwa 1080 Gewölbe mit größeren Spannweiten. Bevorzugung der Basilika mit Doppelturmfassade, Vierungsturm (Vierung), Stufenportalen mit Gewändefiguren, Zwerggalerien u. a. m. Hauptbeispiele: Dome in Speyer, Worms, Mainz u. Maria Laach, Stiftskirchen in Quedlinburg u. Wechselburg, Liebfrauenkirche in Andernach.  
 

 

 

 
 
Setzen Sie ein Bookmark auf diese Seite :
 
 

 

 

 
 
<< nächster Fachbegriff
 
vorhergehender Fachbegriff >>
Rollwerk
 
Romano Guilio
 
     

Andere Fachbegriffe : Dreiständerhaus | Hitzig Friedrich | Hypogäum

 

 
Kunstlexikon
Copyright © 2011 Arts4X.com.  Nutzungsbedingungen  |   Datenschutzbestimmungen   |  Impressum