| |
[lat] (Bossenwerk), Mauerwerk aus grob (»bäuerlich«) zugehauenen Werksteinquadern. Seit heilenist. Zeit verwendet als Material für Untergeschosse u. Eckbefestigungen bei Stadtmauern u. Palästen, ebenso bei röm. Bauten u. italien. Bauwerken des Mittelalters (seit 12. Jh.). In Deutschland ebenso seit 12. Jh. an Turm- u. Burgbauten nachweisbar. Blüte in der Palazzoarchitektur der tos-kan. Frührenaissance, speziell in Florenz. Bis zum Barock eines der beliebtesten Mittel der Fassadengestaltung. Wiederaufnahme in der historisierenden Architektur des späten 19. Jh. |
|