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Sakramentshaus
Hervorgegangen aus der Sakramentsnische in der Nordwand von Chören, in denen vom 12.-16. Jh. die Gefäße mit der geweihten Hostie aufbewahrt wurden. Im 15. u. 16. Jh. erfolgte vielfach die Architektonisierung dieser Nischen u. ihre allmähl. Herauslösung aus der Wand, dabei Umgestaltung zu einem steinernen Schrein mit turmartiger Bekrönung u. pfeilerartigem Fuß. Spätgot. Hauptbeispiele: im Ulmer Münster (1467, 28 m hoch) u. in St. Lorenz in Nürnberg (um 1500, 19 m hoch).
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