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schweizer. Arch. u. Theoretiker (1893-1972 Basel). Nach Studium an TH Zürich 1921-23 tätig in Schweiz u. Holland. Beeinflußt von J. J. P. Oud u. der De Stijl-Gruppe, 1924 mit Mart Stam Herausgabe der avantgardist. Zeitschrift »ABC - Beiträge zum Bauen«, einem Sprachrohr des Neuen Bauens. 1925 gemeinsames Büro mit Paul Artaria in der Schweiz, 1930-37 in der UdSSR mit einer Architektengruppe unter E. May. 1956-69 tätig in der DDR als Hauptarch. des Instituts für Typisierung in Berlin, später leitender Mitarbeiter u. Prof. für Architekturtheorie an der Dt. Bauakademie. Vertreter des industriellen Bauens u. des sozialen Wohnungsbaues auf der Basis typisierter, genormter u. standardisierter Massenproduktion. Hauptwerke: Mitplanung der Siedlung Zürich-Neubühl (1929-30), Wohnhäuser in Riehen bei Basel, Frauen-Ledigenheim in Basel, Doppelwohnhaus in Mexiko-Stadt (1929), Generalplan für Orsk (1930-37), theoret. Beratung bei zahlr. Bauvorhaben, zahlr. Schriften. |
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