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dt. Arch. u. Theoretiker (1803 Hamburg-1879 Rom). Studium in Göttingen, München u. Paris, Schüler von F. v. Gärtner, Franz Christian Gau (1790-1853) u. J. I. Hittorf. Aufenthalte in Frankreich, Italien u. Griechenland. 1834 Prof. an der Dresdner Akademie. Wegen aktiver Teilnahme an der Märzrevolution Flucht nach London, tätig als Lehrer für Kunstgewerbe. 1855-71 Prof. an TH Zürich, dann in Wien. Vertreter des Überganges vom Spätklassizismus zur Neorenaissance. Hauptwerke: Opernhaus (1. Bau 1838-41, 2. Bau 1871-78), Synagoge (1839), Villa Rosa (1839), Palais Oppenheim (1845) u. Gemäldegalerie (1847-54) in Dresden; Neue Hofburg (1872 ff.) u. Burgtheater (1873) in Wien. Bedeutende theoret. Werke, die auf eine zweckvolle Konstruktion orientierten und die einen nachhaltigen Einfluß auf das Bauen des 19. Jahrhunderts ausübten. |
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