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Taut Bruno

 
     
  dt. Arch. (1880 Königsberg - 1938 Ankara). Nach Besuch der Baugewerksschule seit 1903 Mitarbeiter von Th. Fischer in Stuttgart. Seit 1908 in Berlin tätig bei Bruno Möhring, seit 1909 eigenes Büro, seit 1922 gemeinsam mit M.Taut. Unter Einfluß der Novemberrevolution Mitglied der Novembergruppe u. des Arbeitsrats für Kunst, später der »Freunde des neuen Rußland«. 1920 Herausgeber des »Frühlicht«. 1921-24 Stadtbaurat von Magdeburg. Anschließend Chefarch. der Gehag in Berlin. 1930-32 Prof. für Städte- u. Wohnungsbau an TH Charlottenburg. 1932-33 Übersiedlung nach Moskau, anschließend durch Nazis als »Kulturbolschewist« verfolgt. Emigration nach Japan, 1936 Berufung als Leiter des Architekturbüros des türk. Unterrichtsministeriums in Ankara u. Prof. für Architektur an der Akademie der Künste in Istanbul. Nach anfängl. Periode des Materialstils führender Vertreter des Expressionismus, der Polychromie u. des Neuen Bauens sowie des Deutschen Werkbundes. Hauptwerke: Monument des Eisens (1913), Glashaus (1914), Gartenstadtsiedlung Berlin-Grünau »Am Falkenberg« (1913-14), Gartenstadt »Reform« in Magdeburg (1912), Großsiedlung Berlin-Britz (1925-27), Waldsiedlung in Berlin-Zehlendorf (1926-31), Wohnstadt Berlin-Prenzlauer Berg, an der Carmen-Sylva-Straße (1929-30), Entwürfe für Bauten in Moskau (1931-32), Universitätsgebäude in Ankara (1936-38), zahlr. Entwürfe u. theoret. Veröffentlichungen, u. a. »Die Stadtkrone« (1919) u. »Alpine Architektur« (1919).  
 

 

 

 
 
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