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seit dem späten Mittelalter der von festem Mauerwerk umgebene Treppenlauf in Form der Wendeltreppe. Eigenständige Ausbildung seit der Renaissance in der Schloß- u. Sakralbaukunst Italiens, Spaniens, Frankreichs u. Deutschlands unter zunehmender Öffnung der Mauerfläche (z.B. Vatikan, Blois, Burgos, Meißen, Torgau). Über spiralförmige u. freitragende Führungen zu zwei- u. doppelarmigen Lösungen mit monumentalster Ausprägung im Barock (z.B. Brühl, Würzburg, Bruchsal). Seit E. 19. Jh. Übertragung auf Verwaltungspaläste. Durch W. Gro-pius in beispielgebender Form auf den modernen Glas-Eisen- u. Betonbau angewendet (z. B. Faguswerk in Alfeld, 1911). |
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