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1. Bogen zwischen Mittelschiff u. Chor einer Kirche, bezeichnet nach den dort oftmals befindl. plast. Darstellungen (Triumphkreuzgruppen) des über den Tod siegenden Christus. 2. freistehender Torbau mit ein oder drei Durchgängen; als Ehrenpforten für röm. Kaiser u. Feldherrn errichtet, um deren Herkunft, Siege u. Taten durch Inschriften u. plast. Reliefs zu preisen. Hauptbeispiele die Bögen des Titus, Severus u. Konstantin in Rom; zahlr. Beispiele in ehem. röm. Provinzen, vor allem Frankreich u. Nordafrika. Im Mittelalter Aufbau z. T. auf roman. Kirchenportale übertragen. Von Renaissance bis Klassizismus als Prachtportale nachempfunden. Hauptwerk des 19. Jh. der Are de Triomphe in Paris (J. F. T. Chalgrin, 1806).µ1Triumphsäuleµ1monumentale, freistehende Ehrensäule der röm. Antike zur Verherrlichung von Personen u. histor. Ereignissen (z. B. Trajanssäule in Rom, 113). In späteren Zeiten oftmals nachempfunden (z. B. Bernwardsäule in Hildesheim, um 1000; Säule an der Wiener Karlskirche, 1716ff.; Siegessäule in Berlin-Tiergarten, 1871). |
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