| |
got. Hallenkirche, bei der die Strebepfeiler nicht am Außenmauerwerk, sondern im Inneren der Seitenschiffe angeordnet sind u. dort als kapellenartige Nischen oder Ansätze für Emporen verwendet wurden. Charakteristisch für die großen Stadtpfarrkirchen Obersachsens in der Übergangsperiode von der Spätgotik zur Renaissance (z. B. Annaberg, Zwik-kau). Weiterentwicklung bis zum Barock mit bewußter Tendenz zum Theater- bzw. Kulisseneffekt (z. B. süddt. Schule der Dientzenhofer). |
|