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turmartiger Hochbau zur Aufnahme eines Wasserbehälters, dessen Höhe entsprechenden Druck im Röhrensystem der Versorgungsleitungen garantiert. Anfänge in den spätmit-telalterl. »Wasserkünsten« der Städte (Prag, Moldauufer; Bautzen, Spreeufer u. a.). Mit der durchgreifenden Wasserversorgung der Städte des späten 19. u. frühen 20. Jh. als eigene Bauaufgabe herausgebildet. Im Historismus u. Eklektizismus allgemeines Zurückgreifen auf mittelalterl. Wehrturmformen. Moderne Gestaltungen erst seit etwa 1910 durch Arch. wie H. Poelzig, P. Behrens. |
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