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hölzerner oder gemauerter Gang für Wächter u. Verteidiger an Ring- u. Schildmauern von Burgen, befestigten Herrensitzen, Stadtbefestigungen u. befestigten Sakralbauten (Wehrkirchen, Kirchenburgen). Anordnung entweder hinter oder vor einer mit Zinnen versehenen Brüstungsmauer (Brustwehr). Als wichtiges Element bereits ausgebildet in der Wehrkunst des Vorderen Orients, Ägyptens, Chinas, Japans u. Mexikos. Später von den röm. Befestigungsanlagen im Mittelmeergebiet auf das mittelalterl. Europa übertragen. Seit der Renaissance mit veränderten Kriegstechniken nicht mehr erforderlich. |
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