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frühmittelalterl. Architekturform des 8. Jh. im Kerngebiet des Karolingerreiches beiderseits des Rheins; westl. Vorkirche am Eingangsteil einer Kloster- oder Bischofskirche, deren Hauptkultraum im Obergeschoß lag u. sich zum anschließenden Langhaus öffnete. Äußerlich gekennzeichnet durch einen darüberliegenden mächtigen Turm, der von 2 Treppentürmen begleitet ist. Funktion umstritten, vermutlich Eigenkirche des zuständigen Feudalherrn. Hauptbeispiel: Klosterkirche Centula, 790-99. |
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