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giebelförmiger Aufbau an der Traufseite eines Daches. Meist Bestandteil eines Zwerchhauses, d. h. eines Dachhäuschens mit einem quer (zwerch) zum Hauptdach verlaufenden First. Charakterist., durch Gesimse, Pi-laster, Voluten, Fensteröffnungen u. oftmals reiche Schmuckformen gegliedertes, städtebaulich wirksames Motiv der Renaissance u. des Frühbarock als ästhet. Gegengewicht zur horizontalen Baukörper- u. Dachausbildung (z. B. Altes Rathaus Leipzig, 1556ff.; Laubengang, Abb.). |
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